Dieses Wochenende!

Sommerpause ade

Diesen Sommer ist die Hit&Run Crew ja wirklich mal richtig faul gewesen. Ab September ändern wir aber diesen Zustand und starten am 1.9., ausnahmsweise mal auf der Schäl Sick:

Zwei mal AFA Punk vom feinsten:
Zu den Stage Bottles muss nicht viel gesagt werden. Geklauter Text: „Die Stage Bottles aus Frankfurt spielen experimentellen Punkrock mit Anleihen aus Ska und Reggae, die Texte der Band sind dabei auf Englisch und oft sehr spaßbetont, aber auch klar antifaschistisch…mehr Beschreibung bedarf es nicht“
finden wir auch

Artificial Eyes machen Punk – mit Leuten von den Bottles selber undundund. Debutalbum „Revolt“ in den Startlöchern.

Im Anschluss legt die Köln-Mülheimer Asselpunk Prominenz auf – Ausgewählte Stücke gegen Bullen, Bullenschweine, Deutschland, Studenten, Ehrenfeld, Faschos, Spießer, Alles.

www.stagebottles.de
artificialeyes.blogsport.de

Tür ab 19 Uhr, 20.30 Uhr gehts pünktlich los!!!!!!!!!!!

Buchvorstellung mit Ingo Taler

Out of Step – Hardcore-Punk zwischen Rollback und neonazistischer Adaption

Zum ersten Mal liegt mit diesem Buch eine fundierte und extrem umfangreiche Auseinandersetzung mit den zahlreichen Unterwanderungs- und Umdeutungsversuchen der Punk- und Hardcore-Szene durch organisierte Neonazis vor. Ingo Taler berichtet kenntnisreich über die (mittlerweile) sehr vielen Nazi-Hardcore-Bands und lässt uns einen gruseligen Blick hinter die Kulissen dieser Szene werfen. Neben dieser ausführlichen und informativen Dokumentation liegt die besondere Bedeutung dieses Buchs jedoch im Aufwerfen der grundsätzlichen Frage, was denn eigentlich die Hardcore-Szene so interessant und anziehend für Neonazis macht. Hier kehrt Ingo Taler auch ordentlich vor der eigenen Szene-Haustür und benennt umfangreich und selbstkritisch Fehlentwicklungen und reaktionäre bzw. antiemanzipatorische Tendenzen der letzten zwanzig Jahre.

Dem Buch ist anzumerken, dass hier ein langjähriger HC-Aktivist mit Herzblut und Engagement am Werk war, der in dieser Szene aufgewachsen und in ihr immer noch tief verwurzelt ist. Der gesamte Text ist ein leidenschaftliches und radikales Plädoyer für eine politisch bewusste, strikt antifaschistische und kämpferische Punk- und Hardcore-Bewegung. Hier wird zum Glück kein inhaltsleeres „Good night white pride“-Geplapper (das wir zur Genüge von irgendwelchen Schwätzer und Szene-Geschäftemachern kennen) serviert, nein, mit diesem Buch liegt in Zeiten des Grauzonen-Unwesens endlich eine brauchbare und klare politische Standortbestimmung vor.

Die Veranstaltung mit dem Autor beginnt um 20 Uhr im Aetherblissement.

Weitere Infos

Köln-Kalk dicht machen!

www.dazwischengehen.mobi/

Aufruf der Antifa´ Koordination Köln&Umland

Am Samstag, den 19.11.2011 plant „Pro Köln/NRW“ eine „Demonstration gegen links“ in Köln-Kalk. Ab 11 Uhr soll es über die Kalker Hauptstraße zur Kalker Post und dann zur Wiers-bergstraße zum Autonomen Zentrum gehen, dessen Schließung die Rechtsaußentruppe fordert.
Schon seit Jahren propagiert „Pro Köln/NRW“ eine law-and-order-Politik gegenüber jenen, die nicht in das rechte Sicherheits-und-Ordnungs-Weltbild der Partei passen: Sowohl Antifaschist_innen, Migrant_innen wie auch Prekarisierte werden so zu „Linksfaschisten“, „kriminellen Ausländern“ oder „arbeitsunwilligen Randgruppen“, kurzum zu einer Bedrohung konstruiert, gegenüber der es eine harte Linie zu verfolgen gelte. Mit der Kampagne gegen das Autonome Zentrum springt „Pro Köln/NRW“ jetzt auf eine Debatte in Kalk auf, die CDU und SPD im Vorfeld bereits angestoßen haben. Wie so oft nutzen die Rechtspopulisten einen Nährboden, den die etablierten Parteien bereiten, um mit ihrer extremen Propaganda auf Wählerfang zu gehen. Damit erhofft sich „Pro Köln/NRW“ die Zustimmung derer, die sich von den Auswirkungen globaler Veränderungen und lokaler Umstrukturierungsprozesse in ihrem Leben und Veedel überfordert fühlen und ihre Wut und Hilflosigkeit auf ein Feindbild projizieren, das als Bedrohung wahrgenommen wird.
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Antifascist Ballroom im AZ

Hit&Run hat einen Grund zu feiern – 5 Jahre lang haben wir uns eine goldene Nase verdient mit exklusiven Konzerten in den Kölner Prunk-Punk Schuppen.
Zum Feste gibt es den 3. Antifascist Ballroom im AZ, gemeinsam mit unseren FreundInnen von Kraake Konzerte.

Hier wird sich in den nächsten Wochen noch was tun, aber zu der wichtigsten Frage:

- Karten: hitandrunshows.bigcartel.com

- Ja, das Package um La Dispute spielt 2 Konzerte an dem Tag.

- All ages! ;)

La Dispute (Grand Rapids, US)
www.ladisputemusic.com

Touché Amore (L.A., US)
www.toucheamore.bandcamp.com

Death is not Glamorous (Oslo, NOR)
www.deathisnotglamorous.bandcamp.de

Static Void (Pott)
www.facebook.com/staticxvoid

My Defense (Köln)
www.facebook.com/mydefense

Aftershow:
Live: Les Trucs (FFM)
www.knertz.bandcamp.com/album/les-trucs

Ästhetik & Zerstörung (Elektro)
www.facebook.com/aesthetikzerstoerung

Kein Sommer ohne Antifa!

www.antifa-camp.de

Auch in diesem Jahr gibt es wieder ein vielseitiges Programm mit vielen Workshops und Diskussionsrunden. Mit dabei sind wieder Angebote zu Themen wie Antifaschismus, Militarismus, Sexismus, Kapitalismuskritik und vieles mehr. Auch praktische Tips für die Arbeit vor Ort, Kultur, Party und Zeit für den Austausch mit „alten Hasen“ und Leuten und ganz neu dabei sind, werden nicht zu …kurz kommen.

Zum Programm

Das Hit&Run Kombinat freut sich sich auf das diesjährige Kulturprogramm:

Freitag
FEINE SAHNE FISCHFILET – Ska Punk aus dem Norden. Antifa Lieblinge und Stimmungsmaschine.
www.myspace.com/feinesahnefischfilet
KOBAYASHI – Politpunk aus Bremen – Älteres Semester, tiefgründig mit Attitüde und ner anständigen Portion Rotz.

Party:
Passend zum Vortrag über Homophobie im Dancehall gibts Reggea/Dancehall im Anschluss ohne den scheiß.
Nur Stimmung und gute Laune.
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Samstag
DENY EVERYTHING – HC/Punk aus Köln – Bestes Kid Dynamite double ever. Lösen sich im Oktober auf, jetzt nochmal schön zerlegen.
ZOSCH – SynthiePunk, auch Köln – Irgendwo zwischen Blondie und Amiga 500.

Party: Elektro/Minimal till Ordnungsamt

Teinahme geht nur mit vorheriger Anmeldung – alles auf der Homepage.

Kopfpauschale verhindern!

Text von www.kopfpauschale-verhindern.de

Kapitalismus macht krank – die Kopfpauschale zum
Debakel machen

Die geplante Gesundheitsprämie ist nicht nur ungerecht, sie ist auch unpopulär.
Erste Überlegungen zu einer linksradikalen Intervention gegen die Kopfpauschale.

Deutschland steht vor der größten Umwälzung seines Krankenversicherungssystems, seit dem vor über 120 Jahren die allgemeine Krankenversicherung eingeführt wurde. Die bisherige nach dem „Solidarprinzip“ finanzierte Krankenversicherung, die sich aus einem prozentualen ArbeitnehmerInnen und einem ehemals gleich hohem Arbeitgeberanteil speist, steht vor dem Aus.

Die Kopfpauschale kommt 2011
Die neue schwarz-gelbe Regierung plant ab 2011 die „Reform“ des Gesundheitssystems mit der sogenannten Kopfpauschale: Die ArbeitgeberInnen zahlen einen Festbetrag, der auf sieben Prozent eingefroren wird. Die gesetzlich Versicherten zahlen den Rest und tragen somit alle Risiken der absehbar rasant steigenden Kosten – wenn die Krankenkassen mehr Geld benötigen, steigen die Sätze. Das Sachleistungsprinzip – die Krankenkasse stellt Leistungen für den Versicherten bereit – soll abgelöst werden von der Kostenerstattung: Die Krankenkasse übernimmt teilweise Kosten des Versicherten, der damit zum Bittsteller an den Staat wird: JedeR muss seine/ihre Leistungen von der Krankenkasse genehmigen lassen. Der „giftigste Pfeil“ ist aber die Kopfpauschale: Alle entrichten einkommensunabhängig den gleichen Betrag, egal ob Supermarktkassiererin oder Behördenleiter. Der Pauschalbeitrag soll zunächst bei etwa 150 Euro liegen, ist aber nach oben offen. Experten gehen davon aus, dass die Prämie auf 300 Euro schnellen wird. Für die Ärmsten soll es einen „Sozialausgleich“ aus Steuermitteln geben, den sie beantragen können – auch hier eine Bittstellerposition: Wer sich die Versicherung nicht leisten kann, muss darauf hoffen, dass ihm der Staat unter die Arme greift. (mehr…)

Hardcore gerettet – Nazi verliert Wortmarke

Ihr lest richtig! Gemeinsam haben wir es geschafft: Unser Anwalt hat uns soeben mitgeteilt, dass das Markenamt gegen den Neonazi Timo Schubert entschieden hat. Die von ihm für Kleidung angemeldete Wortmarke „Hardcore“ wurde aufgrund unseres Antrags am 28.12. offiziell gelöscht.

Da der Nazi innerhalb der anschließenden Frist keine Rechtsmittel gegen die Entscheidung eingelegt hat, ist die Löschung ab sofort rechtskräftig. Ein großer Erfolg für unsere Kampagne. Die 150.000 Sticker, 50.000 Flyer und reihenweise Banner haben sich also gelohnt.

Wir sind uns sicher, dass dies ohne die vielen tausend Mails und Anrufe von Euch beim Markenamt und alle die Hilfe nicht möglich gewesen wäre. Insofern wollen wir uns demnächst noch mal mit einer großen Aktion bei allen Unterstützern bedanken. Wir haben einige gute Pläne. Sobald wir den Stress mit dem Nazi-Aufmarsch in Dresden hinter uns haben, kümmern wir uns um ein angemessenes „Dankeschön“ für Euch.

Wir sehen uns in Dresden!

Euer Kein Bock Auf Nazis-Team

Quelle: www.keinbockaufnazis.de

NSHC ausschalten!

LOTTA – antifaschistische Zeitung aus NRW, #37 Schwerpunkt: National Socialist Hardcore
Category: news, feature news
Anfang Dezember erscheint die 37. Ausgabe der antifaschistischen Zeitschrift LOTTA mit einem Schwerpunktthema, das gerade auch für die Punk- und Hardcore-Szene von Interesse sein dürfte: Wir befassen uns ausführlich mit dem „National Socialist Hardcore“, der Neonazi-Adaption des Hardcore, die immer mehr Einfluss in der rechten Szene gewinnt.

Lauter, schneller, härter

Hardcore, Hatecore und National-Socialist-Hardcore



Ende der 1970er Jahre brachte der aus dem Punk entstandene RechtsRock in Verbindung mit der Skinhead-Kultur junge Menschen stärker als zuvor mit extrem rechter Ideologie in Berührung. Diese jugendkulturelle Neuerung sorgte dafür, dass die extreme Rechte und vor allem der Neonazismus nicht eine Bewegung vor allem alter Männer wurden, sondern neue Dynamik und neue Attraktivität entwickelten. Fast 20 Jahre lang waren dann Bomberjacken und Glatzen die Erkennungsmerkmale der neonazistischen Jugendkultur. Diese wandelt sich jedoch seit einigen Jahren erneut – sowohl auf der musikalischen als auch auf der ästhetischen Ebene. Die Neonazis entdeckten den Hardcore.



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Antifaschistische Gedenkdemonstration am 9. November in Leverkusen

Antifaschistische Gedenkdemonstration am 9. November in Leverkusen
Kein Vergeben – Kein Vergessen!


Der 9. November 1938 mit seinen Pogromen ist ein Symbol für faschistischen und antisemitischen Terror, der von der großen Mehrheit der Deutschen aktiv unterstützt oder zumindest toleriert wurde. Er ist der Beginn von Deportation, Zwangsarbeit und industriellem Massenmord an Millionen Menschen jüdischen Glaubens und der Verfolgung aller, die sich dem entgegenstellten .

Unter dem Motto „Kein vergeben – Kein Vergessen!“ wollen wir auch zum 71. Jahrestag am 9. November den Opfern des Nationalsozialismus gedenken.
Außerdem wollen wir ein deutliches Zeichen gegen alle setzen, die sich heute positiv auf den Nationalsozialismus beziehen, die die Shoa relativieren oder leugnen, auf Ausgrenzung bauen, und allen, die antisemitische, rassistische und fascistische Hetze verbreiten oder sie verharmlosen. Mehr Informationen hier.

Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!

Kommt zur antifaschistischen Gedenkdemonstration am Montag, den 9.11.2009
um 19.00 Uhr in der Bahnhofstraße in Leverkusen-Opladen

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise: 18 Uhr HBF Köln
koeln.antifa.net