Archiv für November 2007

HitandRun@d_Bilder

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Vortrag: Extreme Rechte in Köln

Köln ganz Rechts
Köln gilt gemeinhin als eine liberale und weltoffene Stadt. Nazis in Köln, gibt es die
überhaupt? Ja, es gibt sie, und das auch in einer nicht unerheblichen Anzahl.
Neben der extrem rechten „Bürgerbewegung pro Köln“ finden sich auch noch eine
ganze Reihe andere rechter Parteien und Organisationen in Köln. Der Vortrag
versucht diese vielen verschieden Organisationen und deren MitgliederInnen kurz
darzustellen, ihre Verbindungslinien zu beleuchten und das ganze rechte Spektrum
in Köln aufzudecken. Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit einzelne
Punkte weiter zu vertiefen und die Entwicklungs-Perspektiven der extrem Rechten
darzustellen.

Film: „The truth lies in Rostock“
Hintergründe der Pogrome August ´92 in Rostock-Lichtenhagen

August 1992, Rostock – Lichtenhagen. Die Polizei schaut zu, als Faschisten die
Zentrale Aufnahmestelle für Flüchtlinge (ZAST) und ein Wohnheim von vietnam-
esischen Vertragsarbeitern mit Molotowcocktails bombardieren. Eine Montage von
Videomaterial, gedreht aus den angegriffenen Häusern heraus, Interviews mit
Anti-FaschistInnen, den vietnamesischen VertragsarbeiterInnen, der Polizei, mit
Bürokraten, Neonazis und Anwohnern. Eine Dokumentation über das heimliche
Einverständnis der Politik und über die verbreitete Angst.

Anschließend Konzert

Infos:
Kein Bock auf Pro Köln
Kulturbunker Mülheim

>d_Bilder<

Was hat es auf sich mit dem Land, in dem wir leben, ohne »relaxen« zu können? Ausgehend von der Initiative »I can’t relax in Deutschland«, die sich kritisch mit der nationalen Selbstfindung beschäftigt, präsentiert der Kulturbunker Mülheim im Dezember die Reihe »d_bilder« mit einer Ausstellung, Vorträgen und Musik.

Am 1. Dezember stellt Karin Richert ihre Fotoarbeiten vor, in denen sie Portraits von Neonazis denen von ProKöln-Aktivisten gegenüberstellt. In »timeline – nationalism reloaded« verleihen die Berliner Medienkünstlerin Alice Creisher und andere ihren Eindrücken eines »vereinten Deutschlands« künstlerische Formen. Abschließend tritt die engagierte Musikerin Bernadette La Hengst auf und hält auch einen Vortrag. Martin Sonneborn, Mitherausgeber des Satiremagazins Titanic, liest am 10. Dezember: Er wird Auskunft über den Zustand Deutschlands geben. Die Finissage am 20. Dezember soll dann ein Resümee der beobachteten Entwicklungen ziehen. Neben einem Vortrag wird es Konzerte von Saalschutz und PTTRNS geben.

Links:

Flyer
Kulturbunker Mülheim

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01.12.: Eröffnungsveranstaltung ab 15 Uhr Vorträge und Musik
Vorträge:
Eric Peters / Dierck Wittenberg „Pop national – der grenzenlose Spaß“
Sonja Witte „Das Wunder von Bern“ – Katharsis der Nation“
Kein Bock auf Pro – Köln: „Neue Rechte in NRW“
Musik: Bernadette La Hengst

10.12.: Martin Sonneborn liest heute im Rahmen der Reihe d_bilder und
präsentiert uns den Zustand diese Landes aus TITANIC Sicht.

17.12.: The Truth lies in Rostock
Dokumentarfilm über die Progrome in Rostock 1992, Vortrag über die
extreme Rechte in NRW, abschließend Konzert mit Shermer(UK) presentiert von Hit and Run.

20.12.: Vortrag I can‘t relax in Deutschland
Abends: Saalschutz/Pttrns/Wan-Tan-B (A-Musik): Elektro-Clash-Punk

Warmtanzen!

Geht ab!

Blog Party!

Hit&Run als Blog. Das ist herrlich. Myspace mag nicht jeder, unsere Homepage ist nicht zu ertragen, deswegen startet hiermit der Versuch Nr.3. Die nächsten Tage und Wochen wird hier bestimmt noch einiges passieren bis alle einigermaßen zufrieden sind, aber wen stört das schon.
Und warum das ganze?
Uns geht es nicht darum unsere Konzerte zu promoten. Vielmehr möchten wir euch so mehr an dem teilhaben lassen, was wir unter einer counter culture verstehen. Ein Kernstück dieser sind für uns natürlich die Konzerte. Allerdings sind wir zurückblickend unseren Ansprüchen in vielen Dingen nicht gerecht geworden. Auch wenn wir ziemlich viel Kohle im letzten Jahr für Soli Zwecke sammeln konnten (und weiterhin werden), kamen oft die politischen Ideen und Ziele hinter den unterstützten Initiativen zu kurz. Abgesehen davon haben wir uns als mitgestaltender Akteur dieser Gegenkultur in letzter Zeit zu sehr auf das organisatorische Drumherum konzentriert und nicht auf Inhalte. Es passieren einfach zu viele schöne und unschöne Dinge in unserem Umfeld als das wir diese kommentarlos hinnehmen könnten.
In Zukunft wollen wir euch hier einen Einblick geben was sich jenseits von Konzerten und Partys bei HitandRun abspielt.

Es ist spät, deswegen hat Tom Gable das letzte Wort – weil es passt:

we want a band that plays loud and hard every night. that doesn‘t care how many people are counted at the door. that would travel one million miles and ask for nothing but a plate of food and a place to rest. they‘d strike chords that cut like a knife. it would mean so much more than a t-shirt or ticket stub, they would stop at nothing short of a massacre. everyone would leave with the memory that there was no place else in the world and this was where they always belonged. we would dance like no one was watching, with one fist in the air. our arenas just basements and bookstores across an underground america. with this fire we could. we want a scene where the music is free, where beer is not the life of the party. there’s no need to shit talk or impress cause honesty and emotion are not looked down upon. and every promise that’s made and bragged would be meant if not kept. we‘d do it all because we have to not because we know why. beyond a gender race and class we could find what really holds us back. let’s make everybody sing that they are the beginning and ending of everything. that we are all stronger than everything they taught us that we should fear.
Against ME! Reinventing Axl Rose