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Demo: Her mit dem autonomen Zentrum!


Her mit dem AZ – und zwar sofort!

Ein autonomes Zentrum in Köln als Ort emanzipatorischer Praxis, politischer Organisation und Pyranhabecken für selbstorganisierten, unkommerziellen Hedonismus!

Vor neun Monaten formierte sich nach der Schließung der „Schnapsfabrik“ die Kampagne pyranha für ein autonomes Zentrum (…mit Tanzfläche) – als ein Zusammenschluss aus Gruppen und Einzelpersonen des politischen und kulturellen Spektrums, mit dem Ziel in Köln ein unkommerzielles und selbstverwaltetes Zentrum für Politik, Kunst und Kultur zu schaffen – ein Autonomes Zentrum!

Dies ist in Köln nicht der erste Versuch dieser Art und wir schließen explizit an die vergangenen Versuche an, an denen wir teilweise auch mit beteiligt waren. Die Erfahrung zeigt, dass diese Versuche oft von sehr kurzer Dauer waren. Selbst die zuletzt angemietete und privat finanzierte „Schnapsfabrik“ hat gezeigt, dass ein solcher Ort ständig durch Repression von Stadt und Staat gefährdet ist.
Mit pyranha haben wir uns daher sehr viel Zeit gelassen und zunächst mehrere Monate mit unseren „Autonomen Kulturprogramm“ mit zahlreichen Veranstaltungen im öffentlichen Raum und inhaltlicher Auseinandersetzung für breite Unterstützung und Aufmerksamkeit für unser Anliegen gesorgt. Die Aktionen von Umsonstflohmarkt bis Untergrundlesung, Finanztanz bis Tanzdemo trafen dabei auf überwältigenden Anklang. Anfang August beteiligten sich mehrere hundert Besucher aktiv mit an einer Wochenendbesetzung. Dort haben wir das Leben und den Umgang miteinander in einem AZ erprobt. Jetzt wollen wir nicht länger warten und fangen an unsere Vorstellungen für ein AZ in die Tat umzusetzen.
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14.11. Bauwagenplatz

Antifascist Ballroom #2

Antifascist Ballroom #2
Festival für eine antifaschistische Jugendkultur.

Programm

Antikriegstag in Dortmund – 19:30 Uhr

Für den 5. September 2009 mobilisieren Dortmunder Neonazis
europaweit zum so genannten „nationalen Antikriegstag“.
Dieser hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten
Aufmärsche der sich selbst als „Autonome Nationalisten“ bezeichnenden
Nazis entwickelt. Sie nehmen international eine
Vorreiterrolle für die aktionsorientierte extreme Rechte ein, so
dass der Ausgang des Aufmarsches Relevanz für die kommende
Entwicklung der Szene in Deutschland und in Europa haben
wird. Dementsprechend hat dieser Aufmarsch mit „Event-Charakter“
eine ganz besondere Brisanz, die nicht nur den Dortmunder
Nazistrukturen Aufwind verleihen soll.
Das antifaschistische Bündnis „s5“ informiert über die Situation
in Dortmund und über die geplanten Gegenaktivitäten an
dem Wochenende um den 5.September.
s5.noblogs.org

Ausstellung

Die Kampagne „Pyranha – für ein autonomes Zentrum“ zeigt Fotos
und bewegte Bilder von Freiraumaktionen in Köln aus den
letzten Jahren. Dazu gibts aktuelle Infos zur Kampagne und zu
vergangenen und zukünftigen Aktionen. Pyranha will ein nichtkommerzielles
und selbstverwaltetes Zentrum für linksradikale
Politik, Kunst und Kultur in Köln scha en. Durch Aktionen im
ö entlichen Raum soll dieses Anliegen in die Ö entlichkeit getragen
und Unterstützer_innen gewonnen werden.
www.pyranha.info

Außerdem

Büchertisch des Counter-Information Projekts, Infostände,
Cocktailbar und Snacks der „Vegan Fast Food Crew“.

Support

Antifaschistische Koordination Köln&Umland (AKKU)
koelncampus 100.0

Adresse:

Köln-Mülheim
Berliner Str. 20
Stadtbahn Linie 4 bis Von-Sparr-Str. – 2Min Fußweg
Auto: A4 Ausfahrt Köln-Mülheim – Nach der Ausfahrt links auf den Clevischen Ring
bis zur Kreuzung Berliner Str. fahren. Kurz dahinter U-Turn, in die Berliner abbiegen,
erste Möglichkeit rechts (Marktplatz) steht der Bunker.

„Pro-Köln“ Mahnwache „abgepfiffen!“

Zum letzten mal vor der Neuauflage ihres Anti-Islamisierungskongresses am 9.Mai haben „pro-Köln“ heute erneut zu einer Mahnwache in Köln-Ehrenfeld vor dem Gelände der Moschee aufgerufen. Vermutlich mit der Angst im Rücken, dass über die Osterfeiertage auch das Stammpublikum fernbleibt, hat „pro-Köln“ auf ihrer Homepage noch einmal ordentlich die Werbetrommel gerührt. Zu lesen war da zum Beispiel, dass jeder friedliche Bürger das Recht hat, zur Demonstration durchgelassen zu werden und sich nicht an den Polizeiabsperrungen abwimmeln lassen solle.

Das lassen wir uns doch nicht zweimal sagen! Deshalb galt heute zum ersten mal das Motto: AUFGESTANDEN! HINGEGANGEN! ABGEPFIFFEN! – und das Bündnis gegen „pro-Köln“ nutzte die Mahnwache für eine Generalprobe ihres Konzeptes für den 9.Mai. (mehr…)

15.4. Tackleberry, Offizielle HAMMERHEAD warm-up show

Am Mittwoch haben wir die Ehre die mit Abstand schönste und gleichzeitig unappetitlichste Band in dieser Zeitzone begrüßen zu dürfen. Die spritzigen Jungs von TACKLEBERRY aus Kiel lassen es mit neuem Album im Gepäck mal wieder knallen. Static Radio aus New Jersey mussten ihr Europatour leider absagen. Stattdessen gibts Trashpunk vom feinsten mit Sidetracked aus Unna.

Bis Mittwoch

Soliveranstaltung für russische Antifas

Wann?
Am Mittwoch 11. März 2009 um 20 Uhr

wo?
Am Bauwagenplatz „Wem gehört die Welt“ in Köln
Krefelder Straße 0 /107 50670 Köln – Nordstadt nächste Bahnhalte: Hansaring

Infos:
In Russland wurden im Jahr 2007 bei faschistischen bzw. rassistischen Überfällen76 Menschen
2006 wurden 62 und 2008 mehr als 80 Menschen ermordet – mehr als 70.000 Rechtsradikale werden geschätzt. – Die Dunkelziffer ist extrem hoch.

Seit dem Jahr 2004 töteten Neonazis den Wissenschaftler Nikolaj Girijenko
und vier junge Antifaschisten: Timur Katscharawa (Petersburg), Aleksandr
Rjuchin (Moskau), Stanislaw Korepanow (Izhewsk), Ilja Borodaenko
(Angarsk). Im Oktober 2008 wurden zwei weitere Antifaschisten ermordet.

Die Dokumentation ?Antifascist Attitude? (RUS 2008, 73 min.) eines
autonomen Medienkollektivs aus Russland zeigt antifaschistische
Aktivitäten und stellt in Interviews Antifas aus Moskau, St. Petersburg
und Irkutsk vor, denjenigen russischen Städten mit einer vergleichsweise
starken antifaschistischen Bewegung. ?The interviews are with
anarcho-antifascists, human right groups, RASH, SHARP and ?Moscow Trojan
Skins?, the antifascist hardcore band WHAT WE FEEL, anarcho-punx and the
murdered lawyer Stas Markelov (murdered on 19.01.2009, RIP).

Ein Aktivist des Medienkollektivs steht anschließend für Fragen zur
Verfügung. Er tourt derzeit durch Europa und möchte Kontakte zu
antifaschistischen Gruppen knüpfen und über die Situation in Russland
informieren.

Hit&Run meets StayGold

Am Samstag isset endlich soweit. Die Hochzeit des Jahres im Kölner Underground.
Das Konzert ist im kleinen Raum und fängt wie gewohnt pünktlich an – heißt um 20.00 Uhr!
Um 23.00 Uhr muss es um die Live Musik geschehen sein, aber wer och Reserven hat sollte
mit uns bei der Stay Gold Party abhotten!

Außerdem:
Es gibt 2×1 Gästelistenplatz zu gewinnen. Einfach bis Freitag in den Newsletter auf der
Startseite eintragen und Daumen drücken.
Bis Samstag!

Photobucket

Zurückbeißen! Für ein AZ in Köln

Ende des Jahres stand das Bauaufsichtssamt vor der Tür: Das Betreten der Schnapsfabrik sei ab sofort aufgrund von brandschutzrechtlichen Bestimmungen untersagt. Die Schnapsfabrik war im letzten Jahr ein wichtiger Raum für kulturelle und politische Aktivitäten in Köln. Von dort aus wurde unter anderem das Convergence Center bei den Protesten gegen den Anti-Islam-Kongress organisiert. Mit der Schließung dieser Räume verliert Köln einen der wenigen selbstverwalteten Orte für Kultur und Politik. Und nicht nur die Schnapsfabrik, sondern auch andere Veranstaltungsorte werden mit hohen Auflagen genervt oder in ihrer Existenz bedroht.

So nicht!

Die Menschen in Köln brauchen nicht weniger, sondern mehr solcher Orte und insbesondere einen Ort, wo auch größere politische Veranstaltungen und unkommerzielle Parties und Konzerte möglich sind. Mit der Reclaim the Streets-Party am internationalen Freiraumaktionstag im April 2008 wurde klar, wie groß der Wunsch nach Freiräumen auch in Köln ist. Damals legten 1000 Menschen den Verkehr auf den Ringen für viele Stunden lahm und eigneten sich den öffentlichen Raum für eine ausgelassene Party an.

Schafft ein, zwei, viele Schnapsfabriken!

Die Demo am 31.01.09 soll der Auftakt für die neue Freiraumkampagne Pyranha sein. Sie wird das ausdrücken, was uns fehlt: Ein Freiraum, von uns und für uns, mit Politik, Kunst, Musik und noch vielem mehr.

Wir fordern:
Stoppt die Repression gegen alternative Räume
Finger weg von der Schnapsfabrik
Für ein selbstverwaltetes autonomes Zentrum

Ein autonomes Zentrum lebt von euren Ideen, also lasst euch was einfallen und beteiligt euch kreativ an der Demo und der Kampagne! Kommt am 15.02.09 um 18 Uhr in die Alte Feuerwache zum Kampagnentreffen.

Pyranha Kampagne für ein autonomes Zentrum… mit feuerfestem Aquarium

Kneipe am Montag

Offene AKKU-Kneipe im Dezember
22.12.2008, 19:00 Uhr
Ort:
LC36 (Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West)

Auch kurz vorm Jahreswechsel möchten wir euch wieder zur Kneipe in die LC36 einladen. Neben Limo und Bier gibt es auch wieder leckeres veganes Essen.

Für den kulturellen Rahmen sorgen diesmal unsere Freundinnen und Freunde vom Antifa-KOK aus Düsseldorf. Am 19. und 20. September haben sie einen Dokufilm über den Widerstand gegen den geplatzten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ der selbsternannten Bürgerbewegung „pro Köln“ gedreht, den wir sogut-wie-exklusiv zeigen werden. Nostalgie und spontane Lacher garantiert!

Audiolith xMas Bash

Am 23.12. gibt sich das Hamburger Label Audiolith die Ehre uns im Kulturbunker mit elektronischen Klängen zu beschenken.
Im Gepäck hat der hamburger Weihnachtsmann JURI GAGARIN und die Berliner EGOTRONIC, die auf ihrer „Ey Alter, mein Handy is weg. Partie! Partie! Partie!“ Tour halt in Kölle machen.
Im Anschluss legen KRINK und das Audiolith auf bis die Ohren bluten.
Oi!

P.S.
Plemo musste aus Krankheitsgründen die Show leider absagen.

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Kulturbunker Köln-Mülheim
Berliner Str. 20
Linie4 Station Von-Sparr Str.