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Aufgestanden Hingesetzt …

Keine Meinungsfreiheit für Rassisten!

Wann? Samstag, 13. Dezember 2008, 9:30 Uhr
Wo? Ehrenfeld, Ecke Venloer Str./Innere Kanalstr.

Die extrem rechte Organisation „pro Köln“ hetzt weiter gegen Muslime und MigrantInnen: Jeden zweiten Samstag im Monat will sie nun vor der geplanten Moschee in Köln-Ehrenfeld demonstrieren. Bereits am 20. September 2008 hatte „pro Köln“ zu einem europaweiten „Anti-Islamisierungskongress“ aufgerufen. Dieser wurde von Zehntausenden GegendemonstrantInnen erfolgreich blockiert und verhindert. Das Bündnis gegen „pro Köln“, das die Blockaden am 20.9. organisiert hat, ruft dazu auf, der nächsten rassistischen Kundgebung von „pro Köln“ am 13. Dezember 2008 keinen Raum zu geben.

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Antifa Kneipe

Offene AKKU-Kneipe im November
Montag, 24. November, 20:00 Uhr
LC36, Hans-Böckler-Platz/Bahnhof West

Auch in diesem Monat bieten wir Euch wieder gemütliches Beisammensein bei Limo und Bier. Auch für warmes Essen ist wieder gesorgt.

Diesmal steht die Kneipe im Zeichen des bevorstehenden Zahltag XXL, der vom 1. bis 5. Dezember stattfindet und die Rechte der Erwerbslosen in Köln konkret durchsetzen wird. Eine Person aus dem Bündnis Zahltag jetzt! wird dazu und zur Geschichte und Motivation des Kölner Zahltages einige Worte sagen. Weitere Informationen gibt es beim Bündnis Zahltag jetzt!

Desweiteren gibt es Informationen zur Kundgebungsserie von „pro Köln“. Auf der nächsten Kundgebung am 13. Dezember wird der Bundestagsrechtsaußen Henry Nietzsche, der auch schon bei der Bootsfahrt am 19. September anwesend sein durfte, sprechen.

BamBamBam!

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Kulturbunker-Mülheim
Berliner Str. 20
Linie 4 bis Von-Sparr-Straße

Antifa Soli

Am 30.8. ist es mal wieder soweit und es gibt wieder ein open air auf dem Bauwagenplatz.
Der Spaß fängt um 18:30 mit einer Informationsveranstaltung zu den Blockaden der Anti-Islam Konferenz von „pro Köln“ am 20.09. auf dem Heumarkt an (weitere Infos… ). Der Erlös des Konzertes kommt den Aktionen rund um das Wochenende zugute.
Das Konzert wird pünktlich um 20:00 beginnen.
Wer reinhören möchte folge bitte diesem Link: hitandrun
Oi!

Kein Rassistinnen in Köln!

Aufruf zu Massenblockaden gegen den RassistInnenkongress Drucken

Vom 19. bis zum 21. September 2008 wollen RassistInnen und NeofaschistInnen aus ganz Europa in Köln einen so genannten „Anti-Islamisierungs-Kongress“ durchführen. Auf Einladung der selbsternannten „Bürgerbewegung pro Köln“ wollen bis zu 1000 Rechte verschiedenster Couleur (vom klassischen Neonazi bis hin zu Rechtskonservativen) unter dem Deckmantel einer vermeintlichen Islamkritik ihre Propaganda gegen Menschen anderer Herkunft und Religion verbreiten.

„pro Köln“ ist eine extrem rechte Organisation, die seit Jahren in Köln und auch überregional rassistische Politik betreibt. Viele FunktionärInnen und Mitglieder von „pro Köln“ kommen aus neonazistischen Parteien und Gruppierungen wie etwa der NPD, den „Republikanern“ und der „Deutschen Liga für Volk und Heimat“. In letzter Zeit hetzte „pro Köln“ vorrangig gegen den Bau einer Moschee in Köln-Ehrenfeld und ging mit rassistischer und extrem rechter Propaganda auf Wählerfang.

Für den Kongress im September haben sich unter anderem VertreterInnen extrem rechter Parteien aus Österreich (FPÖ), Belgien (Vlaams Belang), Italien (Lega Nord), den USA (Robert Taft Group), Großbritannien (British National Party), Spanien und Ungarn angesagt. Außerdem soll der international bekannte Vorsitzende der extrem rechten Front National (FN), Jean Marie Le Pen, anläßlich des Kongresses in Deutschland auftreten. Mit ihrem europaweiten Hetzkongress verfolgen die altgedienten NeofaschistInnen von „pro Köln“ zwei Ziele: Erstens soll die Zusammenarbeit extrem rechter Parteien aus ganz Europa ausgebaut werden. Zweitens will „pro Köln“ mit dieser Großveranstaltung den Wahlkampf für die NRW-Kommunalwahlen 2009 eröffnen.

Wir werden weder ein solches internationales rassistisches Treffen dulden, noch zulassen, dass „pro Köln/pro NRW“ im Kommunalwahlkampf ungestört ihre rassistische Propaganda betreiben kann. Daher rufen wir dazu auf, diesen Kongress zu verhindern!

Dies kann uns nur gelingen, wenn an diesen Tagen möglichst viele Menschen gemeinsam den Veranstaltungsort blockieren und den Rechten den Durchgang versperren. Bei aller Unterschiedlichkeit unserer politischen Ansichten verbindet uns dieses Ziel. Wir werden ihnen dabei unsere Entschlossenheit entgegensetzten und durch unsere Gemeinsamkeiten und Vielfalt unberechenbar sein. Mit dem Mittel des zivilen Ungehorsams werden wir „pro Köln“ und Gefolge in die Schranken weisen.

Beteiligt euch an Massenblockaden rund um den Kongressort!
Sie kommen nicht durch!

www.hingesetzt.mobi

Premiere…

im Rubinrot. An diesem Abend ist Tanz angesagt. Also weitersagen….

Antifascist Ballroom -geht ab!

Außerdem:

Ausstellungen

„Plakative Anschläge – die besten politischen Plakate der letzen 15 Jahre“

Im Rahmen des Internetprojekts „Politisches Plakat“, das inzwischen mehr als 1.000 Plakate umfasst, ist diese Ausstellung entstanden.
Die ausgestellten Plakate zeichnen sich durch eine besonders gelungene visuelle Kommunikation des jeweiligen politischen Themas aus. Sie illustrieren einen Stück Geschichte der letzten 15 Jahre Antifa, feministische und antirassistische Bewegung in Deutschland.

Weitere Infos unter: www.politisches-plakat.tk“

„Das Versteckspiel“

Die Agentur für soziale Perspektiven Berlin (ASP) hat mit fachlicher Beratung des Antifaschistischen Pressearchivs und Bildungszentrums Berlin (Apabiz) eine Ausstellung zu den Codes und Symbolen der extremen Rechten erstellt. Auf 15 Schautafeln sind verschiedene Aspekte des rechten „Versteckspiels“ grafisch verarbeitet und mit Begleittexten erklärt. Die Ausstellung will dazu anregen, über den Gebrauch von politischen Symbolen nachzudenken. Genauer: Darüber, wie durch die rechtsextreme Szene Symbole benutzt werden und warum der Umgang damit oft so schwierig ist.

Vortrag

„White-Power-Hardcore: RechtsRock im neuen Gewand“

White-Power-Hardcore veränderte in den letzten Jahren nicht nur musikalisch, sondern auch optisch die internationale RechtsRock-Szene. In den 1990er Jahren hatten noch Skinhead-Bands mit ihrem „Rock against communism“-Sound und ihren Bomberjacken bzw. Springerstiefeln die Neonazi-Szene dominiert. Doch im neuen Jahrtausend veränderte sich nicht nur die Musik der Neonazis durch härtere Rhythmen, sondern auch ihr Erscheinungsbild.

Piercings, Kinnbärtchen und bunte Haare charakterisieren heute das Outfit von WP-HC-Bands, deren Alben-Cover und Merchandise-Artikel von lodernden Flammenmotiven, Billard-Kugeln oder Graffiti-Schriftzügen verziert werden
und sich dadurch zeitgemäßer präsentieren und einen neuen Lifestyle verkörpern. Ein Lifestyle, der gezielt Elemente aus verschiedenen Subkulturen adaptiert und zum neonazistischen Outfit umcodiert. Eine Entwicklung, die speziell durch die aus dem Umfeld der „Freien Kameradschaften“ entstandene Gruppierung der „Autonomen Nationalisten“ forciert wird. Durch die Adaption von „Schwarzen Blöcken“ auf Demonstrationen, von Parolen und Musik versuchen sie eine linke Hegemonie aufzulösen, um damit einen politischen Kurswechsel anzustreben.

Der Vortrag liefert einen umfassenden Blick über die Entwicklung der WP-HC-Szene und ihres Lifestyles, mit dem die originäre HC-Szene für die Problematik der rechten Umdeutungs- und Unterwanderungsversuche sensibilisiert werden soll.

8.Mai Nazifrei!

8.mai Anti Nazi Action
Am 8. Mai wollen die so genannten “Autonomen Nationalisten” der “Aktionsgruppe Rheinland” eine Mahnwache unter dem Motto “Gegen antideutsche Hetze und Gewalt! Für nationalen Sozialismus – JETZT!” auf dem Pulheimer Marktplatz durchführen.
Hintergrund Ihrer Provokation ist zweierlei:
Zum einen wollen Sie das Netzwerk Buntes Pulheim einschüchtern, das am selben Tag eine Informationsveranstaltung über die “Autonomen Nationalisten” durchführen wird. Zum anderen geht es Ihnen darum, an dem Tag, der symbolisch für die Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands und die Befreiung der Verfolgten des Naziregimes steht, ihre geschichtsrevisionistischen und offen nazistischen Parolen zu verbreiten.

Die Gegenaktivitäten:

1] Vom (neuen) Antifaschistischen Koordinationskreis Köln & Umgebung [AKKU] und der Kampagne “Faschismus ist nicht Trendy”, wird es am Donnerstag eine angemeldete Veranstaltung in Pulheim geben, Treffpunkt hierfür ist 18h15 am Bahnhof Pulheim.
Kommt zahlreich!

2] Alle die aus Richtung Köln anreisen nehmen BITTE die Bahn 17h59 vom Kölner Hauptbahnhof.

3] Die Nummer des Ermittlungsausschusses lautet 0221/9327252.

4] Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Nach der Antifa Action in Pulheim lädt der Antifa Ak Köln unter dem Motto “Nieder mit Deutschland! Für den Hedonismus!” ein, den Tag der Befreiumg zu feiern. Mit dabei sind KSM40, Whatever, Eiltank, DJ TIA und Reverend B. Zum historischen Anlass gibt es zudem einen Sektempfang und leckers veganes Essen.
Alle weiteren Infos dazu gibts hier…

1.Mai Hamburg Infotour in Köln

Bevor am 19.4. Das Konzert im Kulturbunker beginnt, freuen wir uns Referenten der Antifa Hamburg zu Gast zu haben. Also wer sich ein Bild von den Gegenaktionen rund um den 1.Mai in Hamburg machen möchte, ist herzlich eingeladen schon etwas früher auf der Matte zu stehen.

Antifa Hamburg

Naziaufmarsch am 1.Mai in Hamburg verhindern!

Aufrufe der Autonome Antifaschistische Gruppen Hamburg

Internationale Solidarität statt Volksgemeinschaft!
Heraus zum antifaschistischen 1.Mai!

Am 1.Mai wollen NPD und Freie Nationalisten einen bundesweiten Aufmarsch in Hamburg-Barmbek durchführen. Unter dem rassistischen und fadenscheinig antikapitalistischen Motto: „Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! Gemeinsam gegen Globalisierung!“ soll die alljährliche 1. Mai-Demonstration der Nazis diesmal in Hamburg stattfinden. Der Tag ist von den Nazis nicht beliebig gewählt: Der 1.Mai steht als internationaler Kampftag in der Tradition der linken Arbeiter_innenbewegung. Dennoch versuchen Nazis an diesem Tag, die soziale Frage erneut von rechts zu besetzen.

Eine Bestandsaufnahme
Die in der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung erkämpften Rechte auf eine soziale Absicherung werden in Folge einer neoliberalen Umgestaltung der Gesellschaft mehr und mehr ausgehöhlt. Die diesem Prozess zugrunde liegende kapitalistische Verwertungslogik forciert die Verschärfung sozialer Widersprüche und führt zu fortschreitender Armut. Trotz immer gravierenderer Einschnitte und wachsender sozialer Ungleichheit findet aber höchstens eine individuelle Auseinandersetzung mit der Problemlage statt. Hierbei wird deutlich, dass wir die Frage nach den politischen Ursachen in den Vordergrund stellen müssen, um so mit linksradikaler Kritik dem Problem der Vereinzelung entgegen zu treten. Der zentrale Widerspruch des Kapitalismus, der zwischen Kapital und Arbeit besteht, ist deutlich spürbar. So müssen die meisten Menschen in lohnabhängigen Beschäftigungsverhältnissen unter immer schlechteren Bedingungen ihre Arbeitskraft verkaufen, um leben zu können. Der durch die Lohnarbeit erzielte Profit kommt aber nur denjenigen zu gute, die Besitzer_innen von Produktionsmitteln sind und die Ausbeutung der Arbeitskraft organisieren.

Nazis machen auf sozial
Seit einigen Jahren haben Nazis das Thema der sozialen Frage auch für sich entdeckt. Besonders offensichtlich wird das durch den Versuch, sich bei den Protesten gegen die Hartz IV-Reformen als „Anwalt der kleinen Leute“ darzustellen. Durch ein bürgernahes Auftreten und eine vermeintlich antikapitalistische Rhetorik versuchen Nazis, die dem Kapitalismus innewohnenden sozialen Widersprüche von rechts zu erklären.
Als Gegenentwurf zur Globalisierung konstruieren sie eine „Volksgemeinschaft“, deren Wohl von äußeren wie inneren Feinden bedroht sei. Der Angriff von Außen erfolge angeblich durch das „internationale Finanzkapital“. Dabei stehe das Finanzkapital stellvertretend für eine vermeintlich jüdische Weltverschwörung. Das Argumentationsmuster der Nazis folgt somit antisemitischen Stereotypen. So sei zwischen dem „jüdisch-raffenden“ und dem „deutsch-schaffenden“ Kapital zu unterscheiden. Ziel der Nazis ist eine auf biologistischer und rassistischer Basis konstruierte „Volksgemeinschaft“. In dieser stehe das hierarchisch organisierte völkische Kollektiv im Mittelpunkt. Das deutsche Kapital wie auch der dem Arbeitsethos unterworfene „deutsche Arbeiter“ habe allein der Nation zu dienen. So wird unterstellt, dass alle dieser Gemeinschaft Angehörenden ein gemeinsames Interesse hätten. In Abgrenzung dazu werden im Inneren diejenigen zu „Volksfeinden“ erklärt, die sich diesem Weltbild nicht unterordnen wollen oder können.

„Nationaler Sozialismus“ – das kennen wir schon!
Nazis reduzieren den Kapitalismus lediglich auf jene Geschäfte, in denen nicht Geld gegen Ware, sondern Geld gegen Geld getauscht wird. Damit werden die Grundlagen der bürgerlich-kapitalistischen Wirtschaftsform jedoch nicht in Frage gestellt. Stattdessen treten Nazis für eine Sozialpartnerschaft mit dem deutschen Kapital ein. In dieser habe das „Unternehmertum“ der Nation zu dienen, Zwangsarbeitsdienste sollen eingefordert und unabhängige Gewerkschaften beseitigt werden. Wenn NPD und Freie Kameradschaften in diesem Zusammenhang von einem „nationalen Sozialismus“ sprechen, meinen sie die Gleichsetzung von „Volksgemeinschaft“ und Sozialismus mit möglichst unabhängiger Wirtschaft und kultureller Einförmigkeit. Dieser Sozialismusbegriff der Nazis hat jedoch nichts mit dem eigentlichen Sozialismus zu tun und verschaffte der nationalsozialistischen Herrschaft lediglich einen scheinbar revolutionären Anstrich. Tatsächlich blieb die kapitalistische Gesellschaftsordnung im Nationalsozialismus völlig unangetastet. Stattdessen wurden große Teile der deutschen Wirtschaftselite eifrig hofiert, da ohne ein Zusammenspiel der NS-Führung mit der Wirtschaft an eine Machtübergabe nicht zu denken war.
Der „nationale Sozialismus“ der Nazis bezieht sich jedoch nicht nur inhaltlich auf die nationalsozialistische Ideologie. Auch praktisch dient der deutsche Faschismus hier als Vorbild. Nachdem die NSDAP den 1. Mai 1933 zum „Feiertag der nationalen Arbeit“ erklärte und zum Anlass für Propagandamärsche umwandelte, stürmten am 2. Mai 1933 SA und SS-Trupps die deutschen Gewerkschaftshäuser. In der Folge zerschlugen die Nazis sämtliche Arbeiter_innenorganisationen und viele Vertreter_innen der traditionellen Arbeiter_innenklasse kamen ins KZ und wurden ermordet. Das „Gesetz […] zur Ordnung im Betrieb“ von 1934 zeigt auf, was unter einer „völkischen Sozialpartnerschaft“ zu verstehen ist. Der Unternehmer wurde als „Führer des Betriebs“ und die Arbeiter_innen als dessen „Gefolgschaft“ festgelegt. Lohnkämpfe und jegliche Streiks wurden verboten. Was weiter folgte, ist bekannt …

Der 1. Mai gehört uns!
Als Antifaschist_innen treten wir für eine herrschaftsfreie und klassenlose Gesellschaft ein. Diese lässt sich weder mit dem völkischen Konzept der Nazis noch mit dem bürgerlich- kapitalistischen System erreichen. Grundlage für ein solidarisches und emanzipatorisches Zusammenleben ist die gesellschaftliche Aneignung der Produktionsmittel und die Überwindung der herrschenden Verhältnisse. Ein Kampf gegen die im Kapitalismus zugespitzten sozialen Widersprüche wie Rassismus, Antisemitismus und Sexismus kann nur so geführt werden.

Weder am 1. Mai noch an einem anderen Tag werden wir es zulassen, dass Nazis ungehindert ihr menschenverachtendes Weltbild propagieren können. Wir werden uns ihnen mit vielfältigen Aktionsformen entgegen stellen! Dass wir dabei mit Einschränkungen von staatlicher Seite rechnen müssen, macht deutlich, dass der so genannte staatliche Antifaschismus nicht mehr als ein Lippenbekenntnis ist. Dies zeigte sich, neben vielen anderen negativen Beispielen, besonders bei dem gezielten Übergriff der Hamburger Polizei auf eine antifaschistische Bündnisdemonstration am 31. Januar 2004 in Hamburg-Barmbek. Dort wurde die Demonstration mit Wasserwerfern und unter Schlagstockeinsatz von der Polizei angegriffen. Unterdessen wurde auch der Lautsprecherwagen, in dem die Auschwitz-überlebende Esther Bejarano saß, heftig attackiert. Während Nazis in unmittelbarer Nähe unter dem Schutz eines massiven Polizeiaufgebotes ungehindert marschieren konnten, wurde antifaschistischer Protest durch den Staat behindert und kriminalisiert.

Das Ziel bleibt, ein breites antifaschistisches Bewusstsein zu schaffen. Der 1. Mai steht in der Tradition der linken Arbeiter_innenbewegung und gehört somit uns! Zeigen wir, dass die Nazis weder in Hamburg noch sonst wo auf die Straße gehören, sondern wie das kapitalistische System auf den Müllhaufen der Geschichte! Deshalb beteiligt euch an der antifaschistischen Bündnisdemonstration am 1. Mai in Hamburg-Barmbek!

Heraus zum antifaschistischen 1. Mai!
Nazis von der Straße fegen!
Kapitalismus abschaffen!